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Quiz-Software zum Lernen: Karteikarten oder mehr?

Wer kennt sie nicht, die guten alten Karteikästen, mit denen schon ganze Schülergenerationen versucht haben, Vokabeln, Geschichtszahlen oder andere Fakten in ihrem Langzeitgedächtnis zu verankern.

Es gibt sie auch digital und dank der optimierten Technik können sie weit mehr als die bewährten Karteikästen. Sie besitzen damit einen echten Mehrwert: Beispielsweise können in ihnen auch Audiodateien hinterlegt werden, so dass auch ein Sprachvorbild verfügbar ist. Man kann sie zudem als Wettbewerb mit mehreren Schüler*innen gestalten, was einen deutlich motivierenden Effekt haben kann.

Lehrer*innen können eine Rückmeldung über den Lernerfolg der Lernenden erhalten und so individuelle Lernschwierigkeiten erkennen und darauf eingehen.

In diesem Artikel soll ein Überblick über die verschiedenen Quizanwendungen gegeben werden.

© pixabay.com

 

Offene oder geschlossene Quizanwendung: eine Frage des Medienkonzepts

Zunächst ist es wichtig, sich im Rahmen der Medienkonzeptentwicklung der Schule darüber zu verständigen, ob man geschlossene oder offene Quizanwendungen verwenden möchte.

Geschlossene Quizanwendungen werden vor allen Dingen von den Schulbuchverlagen angeboten. Für alle Lehrwerke vor allem in den Fremdsprachen gibt es mittlerweile Vokabel-Trainer-Apps. Sie können als einzelne Schülerlizenzen über die jeweiligen App-Stores erworben werden und stehen dann auf dem digitalen Endgerät der Schüler*innen zur Verfügung.

Der Vorteil von geschlossenen Quizanwendungen liegt darin, dass die Apps auf das jeweilige Lehrwerk zugeschnitten sind.

Die Vokabeln zu den einzelnen Lektionen sind bereits eingegeben und können von den Schülerinnen und Schülern sofort nach dem Kauf genutzt werden. Manche Anwendungen bieten auch die Möglichkeit individuelle Vokabeln aufzunehmen. Die Inhalte dieser kommerziellen Vokabel Apps der Schulbuchverlage sind qualitätsgeprüft. Dies bedeutet, dass sie in aller Regel keine Rechtschreib- oder Aussprachefehler enthalten.

Der Nachteil dieser Vokabeltrainer-Apps liegt in den Kosten und der mangelnden Individualisierung.

Die Kosten liegen meistens zwischen 7,99 € und 9,99 € pro Schuljahr für eine Einzellizenz. Auf Nachfrage war es bei keinem Verlag möglich, eine vergünstigte Schullizenz zu erwerben, um sie beispielsweise auf den schuleigenen Tablets zu installieren. Darüber hinaus können diese Apps nur dafür benutzt werden, wofür sie auch gemacht sind: zum Lernen der Vokabeln der jeweiligen Fremdsprache mit dem jeweiligen Lehrwerk.

Lerninhalte anderer Fächer, die auch gut per Karteikartensystem gelernt werden könnten, lassen sich leider nicht hinterlegen.

Eine Mischform zwischen einem geschlossenen und einem offenen Lernkartensystem stellt die Software Phase 6 dar.

Phase 6 ist ein...

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