CoSpaces: das eigene virtuelle Klassenzimmer
Nichts ersetzt ein Klassenzimmer: Der Umstieg auf den Fernunterricht war nicht nur deswegen so unbequem, weil didaktische Konzepte, Lernformate und eine neue Lernstandsicherung entstehen mussten. Fernunterricht nahm auch über Nacht den natürlichen Zusammenhang, den ein Klassenzimmer oder Fachraum bietet – aber muss das so sein?

© New Africa / stock.adobe.com
Es gibt virtuelle Klassenzimmer: Anwendungen wie CoSpaces machen Lernräume für zwischenmenschliche und spontane Begegnung erlebbar. So kann im Digitalen eine Umgebung der Begegnung zwischen Lernenden und Lehrenden entstehen, ergänzt durch viel Kreativität und Gestaltungsmöglichkeiten.
Beim Erstellen einer eigenen 3D-Welt in CoSpaces lernen Schüler*innen kreativ und spielerisch Kooperation, Kommunikation und digitale Souveränität. Sie erwerben spielerisch digitale Kompetenzen und Zukunftskompetenzen, während sie sich ihr Traum-Klassenzimmer selbst bauen. Mit wenigen Grundkenntnissen entsteht aus fertigen Objekten und Bausteinen eine eigene 3D-Welt. Fortgeschrittene programmieren sogar Personen und Gegenstände selbst. Lehrkräfte können Klassen erstellen und für ihre Schüler*innen Aufgaben hinterlegen. Diese werden individuell oder gemeinsam bearbeitet. Zusammenarbeit im virtuellen Raum ist spannend, da die Schüler*innen sich absprechen müssen, während jede Person an einem eigenen Gerät sitzt.
Beim Pacemaker-Workshop zu CoSpaces in Lüdenscheid war die Begeisterung auf allen Seiten spürbar: Alle Schüler*innen wollten ihre Lernräume und Welten präsentieren und erzählen, welche Ideen sie hatten, und warum sie sich einen solchen Lernort wünschen.