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Analog und digital – Lernzeiten abwechslungsreich gestalten

In Zeiten der Corona-Pandemie kann es passieren, dass Schülerinnen und Schüler auf den gewohnten Schulbesuch verzichten müssen. Lernzeiten eröffnen in diesen Phasen des Distanzlernens Raum für individualisiertes Lernen.

Digitale Materialien und Anwendungen bieten dabei Unterstützung zur Differenzierung und Individualisierung sowie Lernanlässe auch außerhalb des Klassenraumes.

Schülerinnen und Schüler können in ihrem eigenen Tempo an Aufgabenstellungen arbeiten, die an ihrem Leistungsstand orientiert sind.

Dieser Beitrag gibt in diesem Kontext einen Einblick in die Potenziale digitaler Medien und in die Möglichkeiten der Verknüpfung von analogen und digitalen Aufgabentypen, wie dies in Lernzeiten möglich ist.

Die im Text enthaltenen Hinweise auf digitale Anwendungen sind als Beispiele zu verstehen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

© motortion / stock.adobe.com

 

Lernzeiten planen und strukturieren

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit in Lernzeiten ist die ritualisierte Begleitung der Schülerinnen und Schüler zur Reflexion der eigenen Arbeits- und Lernschritte.

Schulen entwickeln dazu beispielsweise „Arbeitsplaner“, „Logbücher“ oder „Lernzeitenplaner“. Die Bezeichnungen sind unterschiedlich, inhaltlich handelt es sich fast immer um ein Instrument zur Planung, Dokumentation, Reflexion des Lernens sowie zur Kommunikation, auch zwischen Elternhaus und Schule.

Lernzeitenplaner

Lernzeitenplaner sind häufig analog angelegt. Schülerinnen und Schüler tragen hier die Aufgaben für die Woche ein und erhalten damit einen Überblick und eine Struktur für ihre Arbeiten. Arbeitspläne können sowohl als Ausdruck bereitgestellt, von den Schülerinnen und Schülern in ihren Lernplaner eingetragen oder als digitales Dokument zum Ausfüllen bereitgestellt werden.

Digitale Pinnwand

Eine mögliche motivierende Variante ist die Umsetzung eines Arbeitsplans auf einer digitalen Pinnwand. Hier kommt vor allem der kollaborative Ansatz zum Tragen, denn die Schülerinnen und Schüler können einzelne Abschnitte der digitalen Pinnwand kommentieren (z. B. Lösungshinweise geben, Tipps für Anwendungen etc.) und eigene Materialien ergänzen.

Zur Orientierung und Transparenz sollte die digitale Pinnwand alle bekannten Elemente der Arbeitspläne beinhalten und z. B. Pflichtaufgaben hervorheben, Sozialformen angeben, sowie zu nutzende Materialien oder Anwendungen benennen.

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