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Digitale Inhaltsanalyse – mit kreativen Möglichkeiten die Schülerinnen und Schüler aktivieren

Mit dem Beginn der Lektürephase nimmt auch die Inhaltsanalyse nicht nur im Lateinunterricht einen immer zentraleren Platz ein. Vor allem anfangs oder bei anspruchsvollen Texten fällt die Interpretation den Schülerinnen und Schülern oftmals schwer oder sie haben Angst, etwas falsch zu machen. Der Beitrag stellt digitale Methoden zur Inhaltsanalyse vor, die diese erleichtern und auch schwächeren und schüchternen Schülerinnen und Schülern Sicherheit geben.

Abb. 1: Wortwolke 

 

Für den Einstieg: Mentimeter und Oncoo

Unter Einsatz der digitalen Anwendungen Mentimeter oder Oncoo werden die Impulse der Schülerinnen und Schüler zum jeweiligen Text, hier im Beispiel ein Auszug aus Ovid, gesammelt. 

Über ihren Account bei Mentimeter oder Oncoo erstellt die Lehrkraft eine Umfrage mit vorgefertigten Eingabefeldern und stellt den Schülerinnen und Schülern diese per Code zur Bearbeitung zur Verfügung. Eine Registrierung der Schülerinnen und Schüler ist nicht notwendig. 

Zum Sammeln von wichtigen inhaltlichen Aspekten eignet sich die Wortwolke von Mentimeter. In Echtzeit synchronisiert die Anwendung die eingegeben Antworten der Klasse an die Tafel. 

Leider lässt die Anwendung nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen sowie keine Satzzeichen zu. Bei der Inhaltsanalyse gerät man schnell an seine sprachlichen Grenzen. Zudem werden erstellte Mentimeter-Umfragen nach kurzer Zeit wieder deaktiviert und bleiben nicht dauerhaft bestehen. Auch gibt es bei dieser Anwendung keine Möglichkeit der Untergliederung der einzelnen Schülerbeiträge. 

Trotzdem eignet sich diese Form der Abfrage sehr gut zum Erfassen von Kurzeindrücken oder Eingaben in Bezug auf eine präzise Fragestellung. 

Oncoo bietet dagegen von Beginn an die Möglichkeit zur Differenzierung von Antworten. Rot waren im Beispiel Anmerkungen zum Wortschatz, Grün zur Struktur des Textes und Blau zum Inhalt dessen.

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