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Programmieren in der Grundschule – aber wie?

Dies ist nur eine der Fragen, mit der sich die Professur für Didaktik der Informatik an der TU München in den letzten Jahren beschäftigt. Neben dem Entwickeln und Erproben von geeigneten Materialien und Methoden für das Programmieren in der Grundschule steht im Fokus, wie man Lehrkräfte dazu befähigen kann, die Thematik im Unterricht umzusetzen.

Katharina Geldreich entwickelt im Team um Prof. Peter Hubwieser Ideen, wie man Kindern in der Grundschule das Programmieren näherbringen kann. Dabei ist es ihr besonders wichtig, bei Jungen und Mädchen gleichermaßen Interesse und Motivation für Themen der Informatik zu wecken. Die Schülerinnen und Schüler sollen verstehen, dass Computer keine mystischen Zauberkisten sind – sie führen nur das aus, was ein Mensch programmiert hat. Und ganz wichtig: Das können die Kinder auch selbst tun und so die digitale Welt mitgestalten!

© TU München, Katharina Geldreich

 

Worum geht´s beim Programmieren?

Es geht beim Programmieren um mehr als das Schreiben von Code. Vielmehr geht es darum, Aufgaben und Probleme so aufzubereiten, dass der Computer helfen kann, diese zu bewältigen. Zuerst überlegt man sich genau, was das Programm am Ende tun soll und formuliert dann einen Algorithmus, wie man dieses Ziel erreicht. Erst dann schreibt man den Code. Die Denkprozesse, die hierbei beteiligt sind, werden oftmals als Computational Thinking zusammengefasst. Doch wie kann man sich das in der Grundschule vorstellen?

 

Was ist ein Algorithmus?

Ein Algorithmus ist eine Reihe von Anweisungen, mit denen ein Problem gelöst oder eine Aufgabe ausgeführt werden kann. Dies wird im Unterricht zunächst unplugged – ohne Computer – behandelt.

Programmiert wird in einem ersten Schritt die Lehrkraft. Diese spielt einen Roboter und soll kleine Aufgaben im Klassenzimmer erfüllen, zum Beispiel das Fenster öffnen, „Mach das Fenster auf!“ – so einfach ist es nicht, der Roboter bewegt sich kein Stück. „Geh geradeaus!“ – der LehrerBot setzt sich in Bewegung und läuft so lange geradeaus, bis er die Wand erreicht – „STOOOP! Nicht so weit!“ Die Kinder begreifen schnell, dass jeder Schritt in einem Algorithmus genau und eindeutig formuliert werden sowie vom Roboter ausführbar sein muss. Größere Vorgänge müssen dabei in Teilschritte zerlegt werden. Es wird außerdem herausgearbeitet, wo ihnen Algorithmen in ihrem Alltag begegnen, zum Beispiel in Form von Wegbeschreibungen, Bastelanleitungen oder Rezepten.

 

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