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Unterrichten nach dem 4K-Modell: fünf Fragen an Nina Toller

Kreativität, Kollaboration, kritisches Denken und Kommunikation – um diese sogenannten „vier Kompetenzen für das 21. Jahrhundert“ dreht sich das 4K-Modell des Lernens.

Nina Toller spricht im Interview über die konkrete Anwendung des Modells im Unterricht. Sie ist Lehrerin für Englisch, Geschichte, Latein, Informatik am Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg.

© pixabay.com

 

Wofür stehen die 4K und worum geht es?

Die 4K stehen für Kommunikation, Kreativität, Kritisches Denken und Kollaboration. Damit einher geht eine stärkere Fokussierung auf die Kompetenzen, die jede Person im 21. Jahrhundert beherrschen sollte, um sich als mündige Bürger zurecht zu finden.

Die 4C, wie sie ursprünglich hießen, sind in den USA von der Non-Profit-Organisation „Partnership for 21st century learning“, kurz P21, entwickelt worden. Hier haben Wirtschaftsvertreter, Bildungsexperten und am Gesetzgebungsprozess beteiligte Personen überlegt, wie Bildung im digitalen Kontext aussehen kann und was sie leisten soll.

 

Wofür brauchen die Schüler*innen diese Kompetenzen?

Diese Kompetenzen sollen vor allem dabei helfen, sich in dem neuen Lebensumfeld im 21. Jahrhundert besser zurecht zu finden. Es gibt viele digitalisierte Prozesse, traditionelle Lebensweisen werden durch Alternativen erweitert und man hat eine Unmenge an Informationen zur Verfügung. Eigentlich kann man schon von Informationsflut sprechen, bei der man lernen muss, sie auszuwählen, richtig einzuordnen und zu bewerten. Die 4K kann ich z.B. dazu nutzen, dass Schüler den Umgang mit dieser Informationsflut lernen.

Außerdem machen sie den Lernprozess und so auch bis zu einem bestimmten Maß das eigene Leben demokratischer: Jeder kann sich als Autor ausprobieren, man kann seinen eigenen Blog veröffentlichen und eben selbst viele Inhalte und Formate „produzieren“.

 

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