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Verschwörungstheorien on- und offline: Basiswissen

Verschwörungstheorien gibt es nicht erst seit Corona. Was kennzeichnet Verschwörungstheorien, was grenzt sie von Fake News ab und warum scheint es so, dass in der heutigen von Verunsicherung geprägten Zeit Verschwörungstheoretiker:innen hohen Zulauf haben? Michael Butter informiert grundlegend über Verschwörungstheorien und zeigt Handlungswege auf.

© pixabay.com

 

Kennzeichen von Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien behaupten, dass eine im Geheimen operierende Gruppe – die Verschwörer – einen systematischen Plan verfolgt, um die Kontrolle über eine Institution, ein Land oder gar die ganze Welt zu übernehmen oder auszubauen. 

Verschwörungstheorien zeichnen sich durch drei Charakteristika aus. Sie 

  • nehmen erstens an, dass nichts durch Zufall geschieht, 
  • zweitens behaupten sie, dass nichts so ist, wie es scheint und 
  • drittens gehen sie davon aus, dass alles miteinander verbunden ist. 

Verschwörungstheorien transportieren somit ein antiquiertes Welt- und Menschenbild. Sie behaupten, dass Menschen ihre Absichten in kleinen Gruppen über Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinweg in die Tat umsetzen können.

 

Abgrenzung von Fake News

Verschwörungstheorien müssen von Fake News unterschieden werden, also von bewusst verbreiteter Desinformation, die darauf abzielt, bestimmte Personen oder Institutionen zu diskreditieren, Verwirrung zu stiften oder andere Ziele zu erreichen.

Anders als Verschwörungstheorien behaupten Fake News zum einen nicht zwangsläufig die Existenz einer Verschwörung, oft geht es ihnen „nur“ um Diffamierung und Verleumdung. 

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