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Klassenchat als Schlachtfeld? Das muss nicht sein!

Spätestens ab der fünften Klasse tun sich die Kinder und Jugendlichen in einem Klassenchat zusammen. Da wird dann fröhlich gepostet und ausprobiert, was geht. Einige hundert Nachrichten am Tag sind keine Seltenheit und nicht jede davon ist zwingend notwendig oder besonders freundlich. Für viele Eltern und Lehrer*innen ein leidiges Thema. Aber auch hier gilt: Ignorieren oder verbieten bringt nicht weiter.

© highwaystarz / fotolila.com

 

Der Klassenchat ist mehr als nur blah-blah. Lasst uns drüber reden!

Der Klassenchat ist oft ein wichtiger Umschlagort für Informationen. Haben wir morgen später Schule, wann schreiben wir die Mathearbeit, was haben wir in Englisch auf? Wo ließe sich das schneller und leichter klären als in einem Chat? Auch wenn hier manches Gerücht (Morgen ist die erste Stunde frei!) dankbar aufgenommen und gerne geglaubt wird, bleibt immer die Hoffnung, dass andere es besser wissen und Bescheid geben.

Solange der Klassenchat ein Ort alltäglichen Informationsaustausches ist, interessieren sich Eltern und Lehrer*innen in der Regel wenig dafür. Das ändert sich gründlich, wenn der Ton rauer wird, Kinder willkürlich blockiert oder aus der Gruppe geschmissen werden und der Chat das Klassenklima nachhaltig vergiftet. Soweit muss es allerdings gar nicht erst kommen! Wenn rechtzeitig Regeln und Verhaltensmaßgaben festgelegt werden, muss der Klassenchat kein Schlachtfeld werden.

 

Regeln festlegen und Moderator*innen bestimmen

Auch wenn sich die Kommunikation in einem Klassenchat in der Freizeit abspielt, ist die Schule der richtige Ort, um darüber zu sprechen. Dort sind alle Schüler*innen anwesend und es können verbindliche Absprachen mit allen Beteiligten getroffen werden – Eltern ist das so nicht möglich. Gemeinsam sollten die Schüler*innen sich überlegen, wofür sie den Klassenchat nutzen wollen, was dort besprochen werden soll und welche Inhalte sie dort nicht haben wollen. Wichtig ist es auch, zu klären, was unerwünschtes Verhalten ist und was es für Konsequenzen hat.

Um Willkür möglichst vorzubeugen, ist es sehr hilfreich, zwei Moderator*innen zu wählen, die dafür verantwortlich sind, dass die Regel eingehalten werden und die als...

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